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    Praxis Tegernsee

    Große Ozon-Eigenblutbehandlung (HOT)

    Die Große Ozon-Eigenblutbehandlung ist eine bewährte Therapieform der biologischen Medizin, bei der Ihr eigenes Blut mit medizinischem Ozon angereichert und re-infundiert wird. Durch die Aktivierung des Stoffwechsels, Verbesserung der Durchblutung und Modulation des Immunsystems entfaltet die Therapie vielfältige positive Wirkungen – von Energiesteigerung über Entzündungshemmung bis hin zur Unterstützung bei chronischen Erkrankungen.

    Ozon-Eigenbluttherapie - Hochdosierte Sauerstoff-Ozon-Therapie für Immunsystem und Entgiftung Tegernsee

    Für wen ist die Ozon-Eigenbluttherapie sinnvoll?

    Chronische Erschöpfung und Fatigue
    Durchblutungsstörungen (pAVK, Mikrozirkulation)
    Chronische Entzündungen und Infektanfälligkeit
    Long-COVID und Post-Infektionssyndrome
    Metabolisches Syndrom und Diabetes mellitus Typ 2
    Rheumatische Erkrankungen (begleitend)
    Altersbedingte Leistungsminderung
    Präventive Gesundheitsförderung und Longevity

    Behandlungsprinzip

    Bei der Großen Ozon-Eigenblutbehandlung (HOT = Hämatogene Oxidationstherapie) werden circa 50–200 ml Ihres venösen Blutes entnommen und in einer sterilen Vakuumflasche mit medizinischem Ozon in exakt definierter Konzentration vermischt. Das ozonisierte Blut wird anschließend als Infusion wieder in die Vene zurückgeführt.

    Die Wirkung entsteht durch die kontrollierte Bildung von Ozoniden und Sauerstoffradikalen, die eine Reihe biochemischer Prozesse anstoßen: Aktivierung antioxidativer Systeme (z. B. Glutathion), Verbesserung der Sauerstoffverwertung, Modulation des Immunsystems, Durchblutungsförderung und entzündungshemmende Effekte.

    Anders als bei der Ozonhochdosis-Therapie (OHT) werden hier niedrigere Ozonmengen verwendet, die Therapie ist dadurch sanfter und für ein breiteres Indikationsspektrum geeignet.

    Nutzen & Ergebnisse

    • Steigerung der Energie und Vitalität
    • Verbesserung der Durchblutung und Sauerstoffversorgung
    • Aktivierung des Zellstoffwechsels und der Entgiftung
    • Stärkung des Immunsystems
    • Entzündungshemmung und Schmerzlinderung
    • Unterstützung bei chronischen Infekten
    • Förderung der Wundheilung und Regeneration
    • Verbesserung der Lebensqualität bei chronischen Erkrankungen

    Ablauf der Behandlung

    1. Erstgespräch & Indikationsstellung

    Ausführliche Anamnese, Prüfung der Indikation und Ausschluss von Kontraindikationen. Optional: ergänzende Labordiagnostik (z. B. Entzündungsparameter, oxidativer Stress).

    2. Blutentnahme

    Entnahme von 50–200 ml venösem Blut in eine sterile Vakuumflasche mit Gerinnungshemmer. Die Blutmenge wird individuell an Ihr Körpergewicht und Ihren Zustand angepasst.

    3. Ozonisierung

    Das Blut wird mit medizinischem Ozon in definierter Konzentration (typischerweise 10–40 µg/ml) vermischt. Dabei färbt sich das Blut durch die erhöhte Sauerstoffbindung hellrot.

    4. Re-Infusion

    Das ozonisierte Blut wird langsam als Infusion in die Vene zurückgeführt. Die gesamte Behandlung dauert circa 30–45 Minuten. Empfohlen werden 6–10 Sitzungen im Abstand von 1–2 Wochen, Auffrischungen nach Bedarf.

    Sinnvolle Kombinationen

    Die Große Ozon-Eigenbluttherapie lässt sich hervorragend mit anderen Verfahren kombinieren:

    Medizinischer Hintergrund – Evidenz zur Ozontherapie

    Wissenschaftliche Evidenz

    Die Große Ozon-Eigenbluttherapie ist eine der am besten untersuchten komplementärmedizinischen Verfahren. Eine aktuelle randomisierte kontrollierte Studie bei Long-COVID-Patienten zeigte signifikante Verbesserungen von Fatigue, Dyspnoe und Lebensqualität nach 10 Ozonbehandlungen (PubMed, 2024).

    Ein systematischer Review der World Federation of Ozone Therapy (WFOT) bestätigt die Wirksamkeit der Ozontherapie bei verschiedenen Indikationen, darunter Durchblutungsstörungen, chronische Infektionen und neurodegenerative Erkrankungen (WFOT Evidence-Based Review, 2015).

    Die Ozontherapie wirkt über mehrere Mechanismen: Sie aktiviert antioxidative Enzyme (z. B. Superoxiddismutase, Katalase, Glutathionperoxidase), verbessert die Verformbarkeit der roten Blutkörperchen (Erhöhung des 2,3-DPG), moduliert das Immunsystem und fördert die Freisetzung von Wachstumsfaktoren.

    Eine weitere Übersichtsarbeit hebt die Rolle der Ozontherapie bei mitochondrialer Dysfunktion hervor: Niedrig dosiertes medizinisches Ozon kann oxidativen Stress reduzieren und mitochondriale Funktion wiederherstellen (MDPI, 2024, Molecules).

    Die Große Ozon-Eigenbluttherapie ist bei sachgerechter Anwendung durch geschulte Ärzte eine sichere und gut verträgliche Therapieform mit breitem Einsatzspektrum.

    Häufige Fragen zur Ozon-Eigenbluttherapie

    Ärztlicher Hinweis

    Die Große Ozon-Eigenbluttherapie erfordert eine individuelle ärztliche Indikationsstellung. Sie kann schulmedizinische Behandlungen sinnvoll ergänzen – wir beraten Sie gerne persönlich.

    Kontraindikationen: Akuter Herzinfarkt, schwere Hyperthyreose, G6PD-Mangel, Schwangerschaft (nach Rücksprache), aktive Blutungen. Bei Antikoagulation ist eine individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung erforderlich.

    Bereit für mehr Energie und Vitalität?

    Vereinbaren Sie einen Termin für ein ausführliches Erstgespräch. Gemeinsam prüfen wir, ob die Ozon-Eigenbluttherapie für Sie geeignet ist.