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    Praxis Tegernsee

    Oxyvenierung nach Regelsberger – Intravenöse Sauerstofftherapie (IOT)

    Die Oxyvenierung ist eine einzigartige Therapieform, bei der medizinischer Sauerstoff in kleinsten, exakt dosierten Mengen direkt in die Vene appliziert wird. Die dabei entstehenden Mikrobläschen setzen einen biologischen Reiz, der die Durchblutung verbessert, die Sauerstoffverwertung optimiert und vielfältige regenerative Prozesse aktiviert – eine besonders effektive Methode bei Durchblutungsstörungen, chronischen Entzündungen und Erschöpfungszuständen.

    Oxyvenierung nach Regelsberger - Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie für Durchblutung und Regeneration Tegernsee

    Für wen ist die Oxyvenierung sinnvoll?

    Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
    Durchblutungsstörungen (Arme, Beine, Organe)
    Makuladegeneration und Augenerkrankungen
    Hörsturz, Tinnitus und Schwindel
    Chronische Erschöpfung und Fatigue
    Migräne und Kopfschmerzen
    Rheumatische Erkrankungen
    Wundheilungsstörungen und diabetisches Fußsyndrom

    Behandlungsprinzip

    Bei der Oxyvenierung nach Dr. med. H. S. Regelsberger wird medizinischer Sauerstoff in einer exakt dosierten, sehr niedrigen Menge (ca. 2–10 ml/min) über einen Infusionszugang direkt in die Vene geleitet. Die langsame, kontrollierte Zufuhr über 20–30 Minuten ist entscheidend für die therapeutische Wirkung.

    Die winzigen Sauerstoffbläschen erzeugen einen unphysiologischen Reiz an der Gefäßwand, der eine Kaskade biologischer Reaktionen auslöst: Freisetzung von Stickstoffmonoxid (NO) zur Gefäßerweiterung, Aktivierung der Endothelfunktion, Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes und Förderung der Neubildung kleinster Blutgefäße (Angiogenese). Gleichzeitig wird die zelluläre Sauerstoffverwertung optimiert.

    Im Gegensatz zu anderen Sauerstofftherapien wird der Sauerstoff hier nicht zur direkten Versorgung genutzt, sondern als „intelligenter Stimulus" für körpereigene Regulationsmechanismen. Dies macht die Oxyvenierung besonders wirksam bei chronischen Durchblutungsstörungen.

    Nutzen & Ergebnisse

    • Verbesserung der Mikrozirkulation und Gewebedurchblutung
    • Erhöhung der Gehstrecke bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit
    • Reduktion von Schmerzen bei Durchblutungsstörungen
    • Verbesserung der Sehkraft bei Makuladegeneration
    • Linderung von Tinnitus und Schwindel
    • Reduktion von Migräne-Häufigkeit und -Intensität
    • Förderung der Wundheilung
    • Steigerung der Energie und Vitalität

    Ablauf der Behandlung

    1. Erstgespräch & Indikationsstellung

    Ausführliche Anamnese mit Schwerpunkt auf Durchblutungsstörungen, Vorerkrankungen und aktuellen Beschwerden. Ggf. ergänzende Diagnostik (z. B. Doppleruntersuchung, Laborwerte).

    2. Venenzugang & Vorbereitung

    Legen eines venösen Zugangs (Braunüle oder Butterfly-Nadel). Anschluss des speziellen Oxyvenierungsgeräts, das die exakte Dosierung des Sauerstoffs sicherstellt.

    3. Sauerstoff-Infusion

    Sie sitzen oder liegen entspannt, während medizinischer Sauerstoff mit 2–10 ml/min über 20–30 Minuten in die Vene geleitet wird. Die Behandlung ist schmerzfrei und angenehm. Während der Therapie werden Sie kontinuierlich überwacht.

    4. Therapieserie

    Empfohlen werden 10–20 Sitzungen, 1–3× pro Woche. Die volle Wirkung entwickelt sich über mehrere Wochen. Auffrischungszyklen alle 3–6 Monate können den Therapieerfolg stabilisieren.

    Sinnvolle Kombinationen

    Die Oxyvenierung lässt sich ideal mit anderen durchblutungsfördernden und regenerativen Therapien kombinieren:

    Medizinischer Hintergrund – Evidenz zur Oxyvenierung

    Wissenschaftliche Grundlagen

    Die Oxyvenierung wurde von Dr. med. H. S. Regelsberger entwickelt und ist seit über 50 Jahren in der klinischen Anwendung. Die Methode beruht auf dem Prinzip der kontrollierten „Mikroembolie" durch Sauerstoffbläschen, die eine hormetische (positive Stress-)Reaktion auslösen.

    Eine aktuelle Studie zeigt, dass die intravenöse Sauerstoffinsufflation (IOI) die Konzentration des entzündungshemmenden Interleukin-1-Rezeptorantagonisten (IL-1Ra) signifikant erhöht und damit das IL-1Ra:IL-1β-Verhältnis verbessert – ein Marker für die Reduktion von Entzündungsprozessen (König & Wiechert, 2022, Translational Medicine Communications).

    Die Oxyvenierung wirkt über mehrere Mechanismen: Aktivierung der Endothelzellen mit Freisetzung von Stickstoffmonoxid (NO), Verbesserung der Erythrozytenverformbarkeit, Förderung der Angiogenese, Modulation von Entzündungsprozessen und Optimierung der mitochondrialen Funktion.

    Eine weitere Übersichtsarbeit dokumentiert die positive Wirkung der Oxyvenierung bei altersbedingter Makuladegeneration mit signifikanter Verbesserung der Sehschärfe und Lesefähigkeit (Thieme Connect, Erfahrungsheilkunde).

    Die Oxyvenierung ist bei sachgerechter Anwendung eine sichere, gut verträgliche Therapie mit breitem Indikationsspektrum – insbesondere bei chronischen Durchblutungsstörungen, die auf konventionelle Therapien nicht ausreichend ansprechen.

    Häufige Fragen zur Oxyvenierung

    Ärztlicher Hinweis

    Die Oxyvenierung nach Regelsberger erfordert eine individuelle ärztliche Indikationsstellung. Sie kann schulmedizinische Behandlungen sinnvoll ergänzen – wir beraten Sie gerne persönlich.

    Kontraindikationen: Akuter Herzinfarkt oder Schlaganfall (innerhalb 3 Monate), schwere COPD mit Bullae, unbehandelte Hyperthyreose, Schwangerschaft (nach Rücksprache). Bei kardiovaskulären Vorerkrankungen ist eine individuelle Abklärung erforderlich.

    Bereit für bessere Durchblutung und Vitalität?

    Vereinbaren Sie einen Termin für ein ausführliches Erstgespräch. Gemeinsam prüfen wir, ob die Oxyvenierung für Sie geeignet ist.